PremiereSchauspiel

TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN

Seit jeher hinterfragt Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden den «American Dream», der immer noch neu geträumt wird, auch wenn die Herkunft der Träumenden sich verändert. Der moderne Klassiker formuliert eine tiefgreifende Kapitalismuskritik, die nichts an Aktualität verloren hat, seit Donald Trump die Abstiegsängste der weissen Mittelschicht schürt. Gerd Heinz interessiert jedoch vor allem die private Erzählung, die im Kern der politischen steckt: Wenn der Handlungsreisende Willy Loman seinen Job verliert, gerät sein Familiengefüge durcheinander. Die Lebenslügen der Eltern stossen auf die Lebensentwürfe ihrer Kinder, die dennoch nicht in der Lage sind, die Ideologien der älteren Generation zu überwinden. So entsteht ein Stück über familiäre Abhängigkeiten und das falsche Leben im Falschen, das dennoch anders sein könnte.

Gerd Heinz blickt auf eine jahrzehntelange Laufbahn als Schauspieler, Regisseur und Intendant am Schauspielhaus Zürich zurück. In der Spielzeit 2017.2018 brachte er in Bern Die Formel oder die Erfindung des 20. Jahrhunderts auf die Stadttheaterbühne.


Am Sonntag, 29. März 2020 mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der BEKB | BCBE

RegieGerd Heinz

Bühne & KostümeLilot Hegi Brauer

BühnenfassungMarco Läuchli

Musik (live)Marc Stucki

DramaturgieMichael Gmaj

Aufführungstermine

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