PremiereSchauspiel

Titus Andronicus

«Oh wundervoll! Wie leicht wird jeder Mord doch offenbar!» Brutalität ist ein gängiges Mittel in den Stücken Shakespeares – besonders seine Königsdramen geizen nicht mit Gewalt. Doch ist es nicht den Häusern York oder Lancaster vorbehalten, ihre Konkurrenten, Brüder und Söhne zu meuchelmorden – Shakespeare gestattete es auch den Feldherren des alten Rom. Titus Andronicus gilt als das brutalste seiner Stücke: Mindestens sieben Morde geschehen, nebenbei Schändung, Verstümmelung, Folter, Einkerkerung, Kannibalismus. Aus dem Feldzug gegen die Goten siegreich zurückgekehrt, dienen Titus all die Verbrechen dazu, seine Macht im Kampf um die Krone Roms zu etablieren. Von Rache getrieben, auf ihre Macht bedacht, macht Shakespeare Titus’ Gewaltausbrüche zu einer Parabel des im Untergang begriffenen römischen Weltreichs und es damit schwer, sich der Schlagkraft dieses Stücks zu entziehen.
Regisseurin Mizgin Bilmen hat nach ihrer Inszenierung von Malina auch hier keine Scheu, mit Wut und Nachdruck den Finger in die Wunde zu legen.

RegieMizgin Bilmen

BühneCleo Niemeyer

KostümeAlexander Djurkov Hotter

DramaturgieMichael Gmaj

Aufführungstermine

  • Fr, 22. Februar 2019, 19:30
  • Di, 26. Februar 2019, 19:30
  • Sa, 02. März 2019, 19:30
  • Do, 07. März 2019, 19:30
  • Fr, 08. März 2019, 19:30
  • Sa, 23. März 2019, 19:30
  • So, 24. März 2019, 16:00
  • So, 14. April 2019, 18:00
  • Do, 16. Mai 2019, 19:30
  • So, 19. Mai 2019, 18:00
  • Mi, 29. Mai 2019, 19:30
  • Di, 25. Juni 2019, 19:30
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