Berner Symphonieorchester

SCHUMANNS VIERTE | 5. Symphoniekonzert

Als Starvirtuose wird er in seinem Heimatland verehrt wie ein Nachfahre der Grossen seiner Nation: Kristóf Baráti wurde 2014 mit dem Kossuth-Preis, dem höchsten Kulturpreis Ungarns, ausgezeichnet. Hier tritt er mit einem der bedeutendsten Virtuosenkonzerte der Musikgeschichte an: Papagninis teuflisch schwerem Violinkonzert Nr. 1, dessen rasante Sink- und Steigflüge bis heute eine Feuertaufe für jeden Violinisten darstellen. Diesen Showdown umrahmt Mario Venzago mit zwei ganz unterschiedlichen Werken: Hector Berlioz’ «Carnaval romain» stellt das Treiben einer römischen Karnevalsszene auf der Piazza Colonna in lebendigen Farben dar; mit Schumanns Vierter findet der Abend einen krönenden Abschluss. Venzago als ausgewiesener Schumann-Dirigent versteht es, den liedhaften Charme und die formale Besonderheit dieses Klassikers offenzulegen.

Konzertprogramm

HECTOR BERLIOZ 1803 – 1869
«Le carnaval romain». Konzertouvertüre op. 9 (1843/44) (10')

NICCOLÒ PAGANINI 1782 – 1840
Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6 (1816) (35')

ROBERT SCHUMANN 1810 – 1856
Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120 (1841, rev. 1851) (29')


Kostenlose Konzerteinführung von Walter Kläy
Zeit:
jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn 
Ort: Kursaal Bern, Bellavista 5, OG 6

«Der Geiger Kristóf Baráti und das Berner Symphonieorchester halten unter Mario Venzagos Regie das Publikum in Atem.

Es ist eine Freude, wie die agilen Musiker das Meisterstück motivischer Verdichtung präsentieren.»

Der Bund