PremiereSchauspiel

DIE HAND IST EIN EINSAMER JÄGER

ein bilderregen und/oder bildersegen von Katja Brunner

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG

Wegen der momentanen Coronasituation sind derzeit auch alle Proben sowie die technischen und künstlerischen Arbeiten in den Ateliers und den Werkstätten sistiert. Weil somit wichtige Proben der Produktionen nicht stattfinden können, müssen noch anstehende Premieren und damit neue Produktionen der laufenden Spielzeit abgesagt werden.

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Der Mensch ist durch seine Leibhaftigkeit ausgeliefert. Bewertungen und Übergriffe gehören zum Status quo unserer Gesellschaft. Im Bewusstsein über diesen Zustand ballen sich in Die Hand ist ein einsamer Jäger Stimmen, die sich vor diesem Zustand krümmen, ihm etwas entgegensetzen und ihn nüchtern bis sarkastisch kommentieren. Gerade der weibliche Körper als Schlachtfeld wird vorgeführt. Denn er ist allzu oft der Austragungsort von Machtspielen, Gewalt und Nötigung, die als Zärtlichkeit getarnt werden. Diese destruktive Kraft wird in Katja Brunners neuem Stück schonungslos aufgezeigt. Wie mit weiblichen Körpern umgegangen, verfahren wird und wie sie verhandelt werden, steht im Zentrum einer gesellschaftlichen Debatte, die uns alle etwas angeht.

Katja Brunner wurde 1991 in Zürich geboren und gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Dramatiker*innen. Der junge Berner Regisseur Jonas Junker inszeniert Die Hand ist ein einsamer Jäger als Schweizer Erstaufführung.

RegieJonas Junker

BühneSelina Howald

KostümeJasmine Lüthold

LichtReto Dietrich

DramaturgieLea Lustenberger

Aufführungstermine

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