Berner Symphonieorchester

DE MAISTRE | VENZAGO. LISZTS DANTE-SYMPHONIE

12. Symphoniekonzert

Vom Himmel in die Hölle und retour: Mit Saint-Säens, Pierné und Liszt komponiert Mario Venzago einen Abend zwischen Fegefeuer, Purgatorium und himmlischen Gefilden. Es ist Dantes Divina Commedia, die Liszts Dante- Symphonie programmatisch zugrunde liegt – dieser symphonischen Dichtung, die von Unheil kündenden Posaunen- und Paukenklängen eröffnet wird und schliesslich mit Frauenchor und «Magnificat» in lichte Sphären entschwebt. Was könnte zu diesem himmlischen (und höllisch gut komponierten) Werk besser passen als das Instrument der Engel, die Harfe? Und wer dann, wenn nicht Xavier de Maistre? Dessen kometenhafte Karriere vom Orchestermusiker in den Reihen der Wiener Philharmoniker zum weltweit führenden Solo-Harfenisten steht nicht nur für höchste Virtuosität, sondern auch für Repertoirevielfalt und die stete Suche nach dem Neuen. Hier tritt der französische Virtuose mit zwei ausgesuchten Klassikern seines Heimatlandes in Erscheinung, die als Inbegriff klanglicher Schönheit gelten können – ein Konzertabend zum Schwelgen, himmlisch gut.

Konzertprogramm

CAMILLE SAINT-SÄENS 1835 – 1921
Morceau de concert G-Dur op. 154 (1918) (14’)

GABRIEL PIERNÉ 1863 – 1937
Konzertstück Ges-Dur op. 39 (1903) (15’)

FRANZ LISZT 1811 – 1886
Dante-Symphonie (1855 / 56) (43’)

KONZERTEINFÜHRUNG

PROF. DR. VICTOR RAVIZZA
DO, 11. JUN 2020, 18:30
FR, 12. JUN 2020, 18:30
CASINO BERN, SALON BERNOIS

Orchester Berner Symphonieorchester

DirigentMario Venzago

HarfeXavier de Maistre

ChorDamenchor Konzert Theater Bern

Aufführungstermine