Louis Schwizgebel

Der 1987 in Genf geborene Pianist Louis Schwizgebel gewann bereits mit 17 Jahren den Internationalen Genfer Wettbewerb. 2012 gelang ihm beim Internationalen Klavierwettbewerb in Leeds den internationalen Durchbruch. Er wurde darauf vom London Philharmonic Orchestra zu Konzerten in die Royal Albert Hall eingeladen und die BBC ernannte ihn zum New Generation Artist.

Höhepunkte der laufenden Spielzeit sind Debuts beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Tonkünstlerorchester Wien, Orchestre National de France, Cincinnati Symphony, Omaha Symphony, Louisiana Philharmonic und Auckland Philharmonia sowie Wiedereinladungen beim Philharmonia Orchestra London, City of Birmingham Symphony und dem Verbier Festival.

Zudem arbeitet er mit Orchestern wie den Wiener Symphoniker, Orchestre National de Lyon, Orchestre de la Suisse Romande, Tonhalle-Orchester Zürich, Oslo Philharmonic, Danish National Symphony, Detroit Symphony, Utah Symphony unter Dirigenten wie Charles Dutoit, Fabio Luisi, Marek Janowski, Louis Langrée, Edward Gardner, Lahav Shani, Mirga Grazinyte-Tyla, Robin Ticciati, John Wilson und Santtu-Matias Rouvali.

Festivalauftritte beinhalten BBC Proms, Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad, Paléo Festival, Rheingau, Ruhr, Lille und SIngapore. Zu den Kammermusikpartnern zählen u.a. Benjamin Beilman, Narek Haknazaryan, Renaud Capuçon und Alina Ibragimova.

Schwizgebel nimmt exklusiv für das Label Aparté auf. Sein erstes Soloalbum Poems mit Werken von Ravel, Liszt, Holliger und Schubert wurde vom deutschen Magazin Fono Forum wie folgt gepriesen: „Wer die CD erworben hat, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Dieser junge Künstler ist ein echter Virtuose, ein Feuergeist mit Tiefgang. Nach dieser Stunde inspirierten Musizierens kann man nur noch rufen: Bravo!“. Weitere CDs sind Aufnahmen von Beethoven Klavierkonzerte Nr 1&2 mit dem London Philharmonic Orchestra, Saint-Saëns Klavierkonzerte Nr. 2&5 mit dem BBC Symphony Orchestra und zuletzt Schubert Sonaten.

Schwizgebel studierte in Lausanne in der Klasse von Brigitte Meyer sowie an der Universität der Künste Berlin bei Pascal Devoyon. Es folgten weitere Studien bei Emanuel Ax und Robert McDonald an der New Yorker Juilliard School sowie an der Londoner Royal Academy of Music bei Pascal Nemirovski.