SopranSolist/in BSO

Rachel Harnisch

Rachel Harnisch ist eine der prominentesten Schweizer Sopranistinnen ihrer Generation. Gerade hat sie mit grossem Erfolg an der Deutschen Oper Berlin in der Titelpartie von Janaceks Jenufa ihr Partiedebüt gegeben. In Genf folgt Janaceks Vĕc Makropulos, 2021 kehrt sie mit Aribert Reimanns L’Invisble an die Deutsche Oper Berlin zurück und singt in Basel ihre erste Christine in Richard Strauss Intermezzo. 2022 wird sie an der Deutschen Oper Berlin ihre erste Eva in einer Neuproduktion Die Meistersinger von Nürnberg unter Donald Runnicles geben.
2019 war sie die umjubelte Una Moreau in der Uraufführung von Hector Parras Les Bienveillantes in der Regie von Calixto Bieito in Antwerpen. Nach ihrer ersten Emilia Marty in einer Neuproduktion von Janáčeks Vĕc Makropulos unter Tomas Netopil in Antwerpen gastierte sie 2018 in dieser Produktion sehr erfolgreich beim Janacek-Festival von Brno. 2016 gab Rachel Harnisch ihr viel beachtetes Partiedebut als Rachel in Halévy’s La Juive in Regie von Olivier Py unter Daniele Rustioni in Lyon. Mit derselben Partie gastierte sie in Strasbourg - in einer Produktion von Peter Konwitschny.
Zu ihren Konzertplänen zählen u.a. Elias in Winterthur und Luzern, Schumanns Das Paradies und die Peri in der Elbphilharmonie Hamburg, Mahler II in Mulhouse, Konzerte zum Jahreswechsel 2020/21 in Luzern und Zürich sowie Ein deutsches Requiem unter Gianandrea Noseda in Zürich.
Rachel Harnisch arbeitet regelmässig mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Eliahu Inbal, Roberto Abbado, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Sir Roger Norrington, Douglas Boyd, Mario Venzago, Zubin Metha, Sir John Eliot Gardiner, Ingo Metzmacher, David Zinman oder Paavo Järvi. Eine enge und intensive Zusammenarbeit verband sie mit Claudio Abbado.
Liederabende liegen ihr besonders am Herzen - neben vielen anderen Aufnahme, die von ihrer künstlerischen Vielfalt zeugen, hat sie Hindemiths Ein Marienleben mit ihrem Pianisten Jan Philip Schulze eingespielt.