Musik

Fabian Chiquet

Als Musiker gründete Fabian Chiquet gemeinsam mit Elia Rediger 2006 die Band The bianca Story, in der er als Songwriter und Keyboarder wirkt. Mit der Band tourte er seit der Gründung in ganz Europa, hat über 300 Konzerte gespielt und ist an sämtlichen grossen Festivals der Schweiz aufgetreten. Neben den Veröffentlichungen der The bianca Story-Alben, hat sich die Band mit Inszenierungen wie M&The Acid Monks und Gilgamesh Must Die! (Uraufführung: Deutsche Oper Berlin, 2014) einen Namen im Feld des Musiktheaters gemacht. Sie sind Gewinner des Basler Pop Preises 2010 und bei Tim Renners Label Motor Music (Berlin) unter Vertrag. Ihr überaus erfolgreicher Clubhit Dancing People Are Never Wrong stammt aus der Feder von Fabian Chiquet.
Seit 2013 entwickelt Fabian Chiquet Musik- und Tanztheaterprojekte in Eigenregie. Sein Debüt Parade wurde 2013 in der Kaserne Basel uraufgeführt. Danach folgte die Produktion The Wedding Party Massacre, die in der Spielzeit 2015.16 am Konzert Theater Bern uraufgeführt wurde. Beide Produktionen bezogen sich auf Arbeiten des Schriftstellers und Künstlers Jean Cocteau.
Als Künstler arbeitete Chiquet bereits mit der «Claudia Groeflin Galerie» in Zürich sowie der «Galerie Löhrl» in Mönchengladbach zusammen. Er hatte seine ersten Museumsausstellungen 2011 im Osthaus Museum Hagen sowie 2012 im Kunsthaus Langenthal. In diesem Zusammenhang erschien auch sein erster Katalog Dancing High Low im Verlag für moderne Kunst (Nürnberg). Für seine Video- und Soundinstallationen hat er verschiedene Schweizer Kunstpreise erhalten, wie zum Beispiel den KieferHablitzel Kunstpreis an den Swiss Art Awards.
Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Musikern ist zentraler Bestandteil seiner Produktionen. Dabei beschäftigt er sich immer wieder mit Inszenierungsstrategien der Populärkultur. Das Magazin «Annabelle» schrieb über seine Arbeit: «Nirgendwo tanzen Kunst, Pop und Performance derzeit enger miteinander als im Discokugelkosmos des Basler Multitalents.» Fabian Chiquet hat an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel Bildende Kunst und an der Zürcher Hochschule der Künste Transdisziplinarität studiert.