Choreographie

Vasna Aguilar

wurde 1989 mit mexikanischen Wurzeln im Kanton Bern geboren. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der renommierten Ballettschule des Hamburg Ballett John Neumeier und an der Universität der Künste in Codarts. Sie erhielt während drei Jahren das Migros-Stipendium Kulturprozent und wurde zusätzlich von der schweizerischen Stiftung Hélène & Marcel Perincioli-Jörns unterstützt. Ihre Engagements führen sie u.a. zu IDT, Tanz Luzerner Theater, Deutsche Oper Berlin, Dance Company Osnabrück, Thomas Noone Dance, Damotus. Sie arbeitet u.a. mit Choreografen wie John Neumeier, Yukichi Hatotti, Pierre Lacotte, Heidi Vierthaler, Shanchi Sun, Olivier Py, Georg Reischl, Mauro de Candia, Susanne Linke zusammen.
Ihr Kurzstück Guy Standing in a Field – Lights on him wird 2015 von Jan Pusch zum Fresh Festival eingeladen. Später kreiert sie Encounters für die Dance Company Osnabrück. Am Theater Osnabrück lernt sie Regisseur Henri Hüster kennen. Seither untersuchen sie kontinuierlich neue Theaterformen zwischen Theater und Tanz in verschiedenen Arbeiten, in denen sie sowohl als Tänzerin als auch Choreografin fungiert. Henri Hüsters Abschlussarbeit Ein weiteres Beispiel für die Durchlässigkeit gewisser Grenzen wird ihre erste gemeinsame Arbeit, gefolgt von Irre von Rainald Goetz (Lichthof Theater Hamburg), Lehman Brothers (Landestheater Linz), Ein Versuch über die Schwierigkeit Nein zu sagen (Lichthof Theater Hamburg), Richard III. (Wuppertaler Bühnen) und Theater der Nacht von Hannes Becker (Lichthof Theater Hamburg). Im März 2020 wird sie als Tänzerin in Ersan Mondtags Inszenierung von Antikrist an der Deutschen Oper Berlin zu sehen sein.