Berner Symphonieorchester

DVOŘÁKS CELLOKONZERT | 4. Symphoniekonzert

Traum, Leidenschaft, Opiumrausch: Hector Berlioz’ Symphonie fantastique ist ein Werk zwischen Phantasie und Wirklichkeit – eine klingende Autobiographie, die Wiener Walzer, pastorale Idylle, gespenstisches Glockengeläut und mittelalterliches Dies Irae vereint. Sie erscheint wie erschaffen für Jun Märkl, der vor gut 30 Jahren in Bern als Kapellmeister begann. Heute ist der deutsche Dirigent weltweit unterwegs, kehrt aber immer wieder – inzwischen «reif, souverän und gelassen» (Der Bund) – an den Ort seines Anfangs zurück. Wie Berlioz’ Symphonie trägt auch Antonín Dvořáks Cellokonzert autobiographische Züge: Mit ihm nimmt der Komponist Abschied von einer Jugendliebe. Unendliche Sehnsucht, besonders im langsamen Satz traumhafte Themen und virtuoser Glanz machen dieses Werk zu einer Sternstunde cellistischer Kunst. Der Jun Märkl begleitende Solist Julian Steckel ist einer der aufregendsten Virtuosen der jungen Generation und das Konzert schönste romantische Musik.
 

Konzertprogramm

ANTONÍN DVOŘÁK 1841 – 1904
Cellokonzert h-Moll op. 104 (1894/95) (40')

HECTOR BERLIOZ 1803 – 1869
Symphonie fantastique op. 14 (1830) (49')


Kostenlose Konzerteinführung von Christian Müller
Zeit: jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn
Ort: Stadttheater, Foyer