Eine Kollaboration mit Leporello Online

27.09.2019


 

Nachwuchsreporter*innen verfassen Kritiken zu folgenden Produktionen für Kinder & Jugendliche

«Hal-le-luja Händel lebt», «Cengalo, der Gletscherflo», «9. Symphonie der Tiere», «Froschkönig», «Rotchäppli», «Magic Music», und «Meisterin Hüpf und der scheue König». 

Die Nachwuchsreporterinnen dieser Spielzeit sind Lena Facchinetti, Alina Facchinetti, Malena Habenicht und Nora Steiner.

Wir sind gespannt von euch zu lesen!

Wir sind immer sehr neugierig und gespannt, wie gerade Kinder und Jugendliche unsere Produktionen erleben. Aus diesem Grund entstand die Idee einer Zusammenarbeit mit leporello.ch. Dort findet man, neben einer umfassenden Übersicht von kulturellen Veranstaltungen, auch Buch-, Film-, Theater- und Konzertbesprechungen. Viele dieser Rezensionen werden von Kinder oder Jugendliche verfasst, die auf dieser Weise erste Erfahrungen im Kulturjournalismus sammeln. Unter der Leitung von Carol Rosa werden sie dabei von verschiedenen Fachleuten gecoacht und begleitet. Neu moderieren und gestalten sie auch das Literaturfest «querlesen» im Kunst- und Kulturhaus mit.

Als neues Projekt werden die Reporter*innen aus der Nachwuchsredaktion ausserdem verschiedene Produktionen des KTBs besuchen und dazu eine Kritik verfassen. Anschliessend werden diese auf leporello.ch veröffentlicht, Ausschnitte werden als «Pressestimmen» auf unserer Webseite bei der jeweiligen Produktion zu finden sein. Unterstützung und Feedback erhalten sie dabei von Nora Steiner und Sabrina Michel. Die beiden Studentinnen (Theaterwissenschaft und elementare Musikpädagogik) sind bereits seit zehn Jahren Teil des Leporello-teams und haben in diesem Rahmen selber viele Texte verfasst, aber auch Interviews geführt, Veranstaltungen moderiert und Workshops konzipiert und durchgeführt.

SWAN - Tanzprojekt für Seniorinnen & Senioren

19.09.2019


 

Unsere Leidenschaft ist es, jeglicher Altersgruppe einen Zugang zum vielseitigen Programm des Konzert Theaters Bern zu ermöglichen. Deshalb initiieren wir auch Projekte und Vermittlungsformate, die sich nicht nur an Kinder oder Jugendliche richten, sondern auch andere Altersgruppen einbeziehen. So wurde das Tanzprojekt für Senior*innen ins Leben gerufen, bei dem ältere Menschen auf spielerische und tänzerische Art ihren Körper und Geist trainieren. Da sich das Projekt immer an eine Produktion der Tanzcompagnie vom Konzert Theater Bern anlehnt, die parallel zum Kurs probt, erhalten die Teilnehmenden zusätzlich einen Einblick in die Probearbeit der Companie und können eine Vorstellung der jeweiligen Produktion besuchen. Ausserdem wird das Projekt von Forscher*innen der Sportwissenschaft Universität Bern begleitet, die sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Tanz auseinandersetzen. Diese Saison startet das kreative Bewegungs- und Tanzprojekt im Oktober. Unter der Leitung von Claire Guss-West und Anouk Lehner werden sich die Senioren in einem 11-wöchigen Kurs mit SWAN, angelehnt an dem Klassiker des Ballettrepertoires Schwanensee, auseinandersetzen.

Ein öffentlicher Einblick für Gäste ist am 18.12.19, 15:30 Uhr im Ballettsaal des Stadttheaters geplant.

Weitere Infos: vermittlung@konzerttheaterbern.ch

© Jolanda Pfrunder

Was sind das denn für zwei?

14.08.2019


Kaum sind die Sommerferien vorbei, tauchen in unserem Vermittlungsteam wie aus heiterem Himmel zwei neue Gesichter auf. Ein junger neugieriger Junge will das genau wissen und fragt nach:

Euch habe ich hier noch nie gesehen. Wer seid ihr und was macht ihr hier?

Wir sind Svante Van de moortel und Marco Ackermann. Seit Beginn dieser Spielzeit sind wir nun in der Vermittlung tätig und ergänzen das Team.

 Cool! Was ist Vermittlung?

Wir versuchen auf eine spannende Art und Weise Produktionen des Konzert Theater Bern jungen Menschen näher zu bringen und ihnen zu zeigen was es alles so gibt.

So ist das also…Woher seid ihr?

Svante: Ich komme ursprünglich aus Belgien, wohne aber bereits seit langer Zeit im Kanton Luzern.

Marco: …und ich komme aus dem Wallis und wohne seit einigen Jahren im Kanton Fribourg.

Das ist ja toll! Aus welchem Bereich kommt ihr und weshalb seid ihr nun in dieser Vermittlung tätig?

Wir kommen beide aus dem musikalischen Bereich und sind sehr an der kulturellen/musikalischen Förderung von Kinder und Jugendlichen interessiert und setzen uns dafür ein.

Oh Musik! Spielt ihr auch Instrumente? Ich spiele manchmal Trommeln auf Mamas’ Kochtöpfen.

Ja wir spielen beide auch Instrumente. Svante spielt Klavier und Violine…und Marco spielt die Trompete.

Wenn du uns mal in Action sehen willst, dann schau einfach auf den Familienkalender was dir gefällt und komme vorbei...

Tütürütütüüüü tätärätätääää! Ja, jetzt bin ich noch viiiiel neugieriger geworden! Danke und Tschüüüüss!

Patenklassenprojekt Madama Butterfly

25.09.2019


 

In der Spielzeit 18.19 kam die Jugendoper Humanoid zur Aufführung. Dabei waren zwei Oberstufenklassen aus Kehrsatz, die die Entstehung der Oper hautnah mitverfolgt haben, das Libretto gelesen, die Probesituation kennengelernt, im Austausch mit dem Regieteam und den Sänger*innen waren, Blicke hinter die Kulissen und die Bühne warfen und beim Programmheft mitgewirkt haben. Aufgrund der positiven Resonanz wird es im nächsten Jahr wieder ein solches Projekt mit Patenklassen geben. Diesmal zur Puccini-Oper Madama Butterfly. Klassen, die interessiert sind, können sich bei uns melden. Bitte streut das doch auch an euren Schulen!

Vergangene Spielzeiten

Patenklassenprojekt zu Humanoid

02.07.2019

Patenklassenprojekt zu Humanoid

02.07.2019


In der Spielzeit 18.19 kam die Jugendoper Humanoid zur Aufführung. Dabei waren zwei Oberstufenklassen aus Kehrsatz, die die Entstehung der Oper hautnah mitverfolgt haben, das Libretto gelesen, die Probesituation kennengelernt, im Austausch mit dem Regieteam und den Sänger*innen waren, Blicke hinter die Kulissen und die Bühne warfen und beim Programmheft mitgewirkt haben.

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Ich würde dieses Stück sehr empfehlen, vor allem für Leute, die gerne Operngesang haben. Aber ebenfalls für die Leute, die es nicht so mögen, denn es gibt doch einen grossen Unterschied zwischen der klassischen und der modernen Oper.

Ich denke, dass sie mit dieser Geschichte sagen wollen, dass man Liebe nicht durch Androiden ersetzen kann.

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Ich fand es extrem spannend, da du nicht einfach eine Oper ansiehst, sondern weisst, wie viel Arbeit das alles ist.

Mir persönlich hat das Opernstück sehr gut gefallen, da es in der Zukunft spielt und die meisten Opernsänger schrille Kostüme trugen.

Ich fand den Dirigenten toll, weil er immer sehr mitgefühlt hat. Die beste Schauspielerin war für mich die Alma (Orsolya Nyakas), weil sie so gut gespielt hat und sehr schön singen kann!

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Rückblick Stage Café

10.04.2019

Stage - Café

20.03.2019


 

Der Wunsch nach einem Oberstufestück bei den Schulhauskonzerten wurde angebracht. Wir werden dies mit der Spartenleitung diskutieren. Die beiden Stücke «Peter und der Wolf» und «Schellenursli», die momentan gebucht werden können, sind bis 6. Klasse.

Jemand sagte, die Schulkonzerte seien zu teuer für kleine Gemeinden. Hierzu möchten wir gerne darauf aufmerksam, dass es die Möglichkeit gibt, sich mit einer anderen Schule zusammenzutun und ein Doppelkonzert zu veranstalten. Dies kostet insgesamt etwas mehr, ist jedoch deutlich günstiger, da teilbar durch zwei.

Weiter wurde gewünscht, dass die Spielplanvorstellung / Lehrerinfo bereits im Mai stattfindet, damit über den Sommer bereits geplant werden kann. Wir schauen, was möglich ist. Damit würde sich auch die Anmeldung fürs TB-Amt verfrühen.

Gewisse Lehrpersonen brachten den Wunsch an, sich mit der Dramaturgie auszutauschen. Hierfür haben wir das Gefäss «Feedback nach gemeinsamem Probebesuch» eingeführt. Das Vermittlungsteam sammelt eure Meinungen und leitet diese der Dramaturgie weiter.

Im März diesen Jahres fand das letzte Stage Café statt, an dem Lehrpersonen und Künstler*innen ins Gespräch kamen. Es ist zwar schon eine Weile her, trotzdem haben wir versprochen, die Ergebnisse dieser Begegnung mit euch zu teilen. Im kleinen Rahmen wurden spannende Anregungen gegeben. Hier folgen nun die wichtigsten Punkte.

Die TBs würden gerne mehr als ein Symphoniekonzert pro Jahr auf der GP-Liste haben. Antwort: Da die GPs tagsüber stattfinden, kommen diese als gemeinsame Probenbesuche nicht in Frage. Es bleiben also nur die Vorstellungsbesuche, die verkauft werden. Aus diesem Grund können wir nur ein Symphoniekonzert gratis anbieten. Mit euren Klassen seid ihr aber herzlich willkommen, eine Probe des Orchesters zu besuchen (kostenlos) oder die neue Konzertreihe «Musik Punkt 10» (Kurzkonzerte um 10h im Casino) auszuprobieren.

Dem Wunsch nach Probebesuchen im Tanz und in der Oper gehen wir nach!

Last but not least: Die Schülerermässigung gibt es unabhängig davon, wie gross rsp klein die Klasse ist. Schule ist Schule!

Rotchäppli

05.02.2019

Bereits sind die fünf ausverkauften Vorstellungen vorbei und wir freuen uns, über die vielen Kinder, die mit uns und unserem Mädchen die Geschichte vom Rotchäppli gehört haben. 

Vielen Dank allen Beteiligten! 

Zusammenfassung

Ein Mädchen lebt mit ihrer Mutter und Grossmutter in einer kleinen Wohnung an einer befahrenen Strasse in der Stadt. Kein Ort, für ein Mädchen das gerne hinausgehen, spielen und herumtollen will. Sie muss viel Zuhause mithelfen, putzen und aufräumen, denn die Mutter arbeitet viel und kümmert sich gleichzeitig um das Mädchen und um ihre kranke Mutter. 
Um das ruhelose Mädchen zu unterhalten, erzählt die Grossmutter gerne Geschichten, am liebsten alte Märchen. «Das ist langweilig», denkt sie, «alte Geschichten sind doof». Und trotzdem, immer wieder setzt sie sich vor den Schaukelstuhl der Grossmutter und will unbedingt erfahren, wie es mit der Geschichte um das Mädchen mit der roten Mütze weitergeht. 

Wie wundervoll muss es sein, denkt sie sich, durch den Wald gehen zu dürfen um die Grossmutter zu besuchen. 

Regie und Konzept: Anja Christina Loosli & Max Schaffenberger

Bühne: Fiorenza Bossard

Kostüm: Isabella Koeters

Musik: Jan Theiler

Illustration: Andrea Stebler

Mit: Patricia Müller und Corina Pandolfi

Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal ein Kinderstück mit einigen Spieler*innen des Jugendclubs einstudiert und auf die Bühne gebracht. D Bremer Stadtmusikante waren ein derarter Erfolg, dass wir diesen September erneut vier Vorstellungen vor vollen Rängen in der Mansarde spielen durften. 

Bald starten wir nun mit der Probearbeit des diesjährigen Wintermärchens Rotchäppli

Die Bühnenfassung ist geschrieben, das Konzept steht, es kann losgehen. 

Am 11. Januar 2019 um 10:00 Uhr bieten wir eine Schulklassenvorstellung an. Dafür hat es noch Plätze und wir freuen uns, wenn möglichst viele Schüler*innen sich von uns in den phantasievollen Wald von unserem Mädchen entführen lassen. 

Schulhauskonzert 2018.2019

15.10.2018

Das Berner Symphonieorchester bereist den ganzen Kanton Bern und spielt in Turnhallen, Schulaulen und Gemeindesälen. Im Gepäck hat das Orchester die beiden beliebten Werke Der Schellenursli von Nils Frédéric Hoffmann und Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew. Beide Stücke eignen sich für Schülerinnen und Schüler ab dem Kindergarten.

Melden Sie sich bei Interesse bei uns. Das BSO freut sich auf Sie!

vermittlung@konzerttheaterbern.ch

Termine:  Di, 23. Oktober 2018 gebucht | Di, 29. Januar 2019 gebucht | Do, 14. Mär 2019 | Di, 2. April 2019

Passt keiner der Termine? Dann fragen Sie uns trotzdem an, vielleicht finden wir eine Alternative für Sie.

Wochenrückblick Herbstworkshop

20.09.2018

«In der Burg, in der Burg, in der Burg!»

20.09.2018


 

In Vorbereitung und Vorfreude auf das baldige Weihnachtsmärchen (Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte) hat das Junge Konzert Theater Bern zur ritterlichen Ferienwoche eingeladen! Burgfräulein, Ritter und Knappe aus Bern und Umgebung sind für diese spektakuläre Woche angetrabt. Sie zogen ihre beste Rüstung an, um eine Woche auf den Spuren von Herrn Ritter die Geschichte hinter dem Theaterstück kennenzulernen. Man begab sich auf Schatzsuche im Wald, trainierte Stock- und Schwertkampf zur Vorbereitung auf das Turnier, durchforstete die Katakomben des Stadttheaters nach ausgefallener Festbekleidung, baute furchterregende Donnertrommeln, die jeden Drachen in die Flucht schlagen würden und bereiteten sich auf die festliche Tafelrunde am letzten Workshoptag vor. Nachdem das ganze Gesinde und Volk zum Feste geladen wurde, begann das Singen, Speisen, Anstossen und Trinken wie im Mittelalter und endete sogar mit einem dramatischen Wettkampf, an dem Herr Ritter, Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte, ihre wahre Freude gehabt hätten!

Chorprojekt

05.10.2018

Chorprojekt

28.09.2019


 

So viele Kinder durften wir am letzten Freitag in der Aula Progr begrüssen! Einige kamen von nah, andere reisten weit, um beim Kickoff dabei zu sein. Wir freuen uns sehr auf die jungen Stimmen!

Allen mitmachenden Kindern und deren Lehrpersonen: Frohes Üben! Dem Publikum: Es wird schön. Versprochen.

Informationsanlass für Lehrpersonen - Rückblick

04.09.2018

Lehrer*innen-Informationsanlass

29.08.2018


 

Am letzten Mittwoch fand - wie jedes Jahr - der altbekannte und gut besuchte Lehrerinfoanlass statt. Spartenleiter*innen und Dramaturg*innen verrieten, welche Produktionen der Spielzeit 18.19 für Schulklassen interessant sein könnten. Beim Apéro danach gab es Zeit und Raum, Fragen zu stellen, Feedback zu geben und sich auszutauschen. Dies ist einmal mehr sehr lebendig über die Bühne gegangen. Herzlichen Dank allen Lehrer*innen, die dabei waren!

Jan Theiler hat sich verabschiedet, er wird das KTB auf Ende August verlassen. Salome Böni, die bereits seit März 2018 im Team mitarbeitet, übernimmt die Aufgaben von Jan. Wir wünschen Jan alles Gute und Salome einen tollen Start!

D' Bremer Stadtmusikante

 

D' Bremer Stadtmusikante


 

Da liegt doch etwas in der Luft! Die Köchin wetzt die Messer und freut sich schon auf eine leckere Hühnersuppe. Das Herrchen will den träge gewordenen Jagdhund davonjagen und der Müller überlegt sich schon, wie er seinen altersschwachen Esel ersetzen soll. Und auch die niedergeschlagene Katze flüchtet vor ihrer Herrin, weil sie befürchtet, alle neun Leben gelebt zu haben. «Zeit für eine Veränderung!» denkt sich der Esel, rafft sich zusammen und kommt auf eine überraschende Idee. «Weisst du was? Ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant!»

Die Idee

Der Theaterbesuch entführt die Kinder in die Welt der Bremer Stadtmusikanten. Vor der Vorstellung erhalten alle die Möglichkeit, bei einem gemeinsamen Workshop einen für die Vorstellung relevanten Gegenstand zu basteln, der während der Vorstellung Teil des Kostüms der Kinder sein wird. Wir basteln Schlappohren, Eselsohren, Katzenöhrchen oder einen Federkamm. Alle gehören zu der Vorstellung dazu. Bei vier Musikanten darf natürlich die Musik nicht fehlen und darum singen, stampfen und klopfen wir, bis alle gemeinsam eine richtige Band ergeben.

Wer ist dabei?

Zum Vermittlungsteam, bestehend aus Max Schaffenberger, Jan Theiler und Anja Christina Loosli, und der Bühnenbildnerin Selina Howald sowie der Kostümbildnerin Maité Foster ergänzen vier junge Erwachsene, eine Illustratorin (Lisa Steiner) und ein Bühnenmusiker (Rasmus Nissen) das Team. Gemeinsam erarbeiten sie ein visuelles und musikalisches Abenteuer mit viel Witz und der Möglichkeit zum Mitmachen.

D' Bremer Stadtmusikante, der Song zum Stück

D' Bremer Stadtmusikante gö zäme dür dick und dünn.
Der Hund und d' Chatz, der Esu und der Güggu
si di beschtä Fründe.

Ja mir vier Bremer Stadtmusikante, zäme gäge Räscht vor Wäut.
Ob Fädere, ob Fäu, Schnabu oder Schnoutz,
üsi Fründschaft ich das wo zeut!