Immo Karaman

Geboren im Ruhrgebiet als Sohn deutsch-türkischer Eltern. Studium der Musikwissenschaften in Bochum, Köln und Berlin, anschliessend Assistenzen bei Film- und Fernsehen und am Theater. Engagement als Regieassistent am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, u. a. für Peter Konwitschny und Dietrich Hilsdorf. Hier Regie-Debüt mit Bartóks Herzog Blaubarts Burg, dafür 2001 Theaterpreis. Seither freischaffend als Regisseur tätig. Es folgten u. a. Béatrice und Bénédict von Berlioz, Rigoletto, Le Nozze di Figaro und Carmen. An der Berliner Staatsoper Unter den Linden Philemon und Baucis von Haydn und Il ritorno d‘Ulisse in patria mit René Jacobs. Weitere Inszenierungen waren La Traviata in Dortmund, in Osnabrück Uraufführung der Bestmannoper von Alex Nowitz und Ralph Hammerthaler, Ariadne auf Naxos in Kassel sowie Turn of the screw, Schönbergs Von heute auf morgen und demnächst La Rondine an der Oper Leipzig. 2007/08 in Saarbrücken Eis und Stahl von W. Deschewow, dafür Nominierung der Zeitschrift ‚Opernwelt’ als Regisseur des Jahres sowie Un Ballo in maschera in Bonn. Am Stadttheater Bern Battistellis Prova d’orchestra als Eröffnungspremiere der neuen Intendanz.