Gabriel Diaz

Gabriel Diaz wurde in Venezuela geboren und erhielt dort seine Ausbildung zum Schauspieler und Regisseur. Daraufhin arbeitete er als Schauspieler in der Gruppe Rajatabla, der bekanntesten Theatergruppe Venezuelas. Gleichzeitig gründete er seine eigene Gruppe, das Onphalo Theater. 1997 erhielt er mit seiner Gruppe beim Festival Municipal von Caracas sieben Preise, davon einer als Auszeichnung „Bester Regisseur“. 1997 und 1998 wird er jeweils als bester Regisseur für den Preis „Marco Antonio Ettegui“ nominiert. Nach seiner Übersiedelung nach Deutschland hat er seine Theaterpraxis am Theater an der Ruhr bei Roberto Ciulli und Helmut Schäfer und am Theater Lübeck erweitert. Seit Sommer 2004 ist er am Landestheater Eisenach als Spielleiter und Regisseur engagiert, wo er u.a. Endstation Sehnsucht, Es war die Lerche, Ein Käfig voller Narren, der Mann von La Mancha inszenierte. 2006 erhielt er den Förderpreis des Vereins der Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach. Am Theater in Lübeck inszenierte er Klamms Krieg und die Uraufführung des Stückes Schmerztheraphie von Laura Forti. Aktuell inszeniert Gabriel Diaz am Landestheater in Eisenach Hexe Hillary geht in die Oper von Peter Lund und The Black Rider von Tom Waits. Am Stadttheater wird er die Die Kopien von Caryl Churchill in Szene setzten.

Spielzeit 2008/09

Inszenierung:
Die Kopien