Georg Friedrich Händel
Acis and Galatea
Gastspiel zum Händeljahr 2009

Die Freitagsakademie Bern und Neville Tranter

Das Stück

Acis, ein junger Hirte, verzehrt sich nach der Nymphe Galatea, und auch Galatea sehnt sich nach Acis. Auch der Riese Polifemo liebt Galatea, aber seine Werbung blieb ungehört. Rasend vor Wut erschlägt Polifemo Acis mit einem Felsbrocken. Galateas Trauer ist grenzenlos. Doch die Götter schenken ihr Zauberkraft…

Die Musik des sächsischen Barockmeisters Georg Friedrich Händel zum englischen Libretto von John Gay nach dem bekannten Ovid-Stoff schlug bereits Mozart in ihren Bann. Händel schildert feinste psychologische Nuancen in süffigsten Melodien.

Mit den Mitteln des Figurentheaters haucht der renommierte Puppenspieler Neville Tranter dem zwei Jahrtausende alten Stoff zur drei Jahrhunderte alten Musik Leben ein. Die erfolgreiche Produktion, die nach Aufführungen u. a. in Bern, Genf und Zürich auch zu den Dresdner Musikfestspielen eingeladen ist, wird nun noch einmal in den Vidmarhallen des Stadttheaters zu erleben sein.

Besetzung

Musikalische Leitung: Jörg-Andreas Bötticher
Regie, Puppen, Puppenspiel: Neville Tranter
Idee, Realisation: Katharina Suske 
Lichtdesign, Technik: Martigna Pedretti    

Galatea: Ulrike Hofbauer
Acis: Hans-Jürg Rickenbacher 
Polyphem: René Perler
Damon: Jakob Pilgram
Coridon: Anne Schmid

Freitagsakademie Bern
Oboe /Blockflöte: Katharina Suske, Thomas Jahn
Violine: Leila Schayegh/Lenka Torgersen, Vitaliy Shestakov
Violoncello: Bernhard Maurer
Kontrabass: Jan Krigovsky
Laute: Jonathan Rubin
Cembalo, Orgel: Jörg-Andreas Bötticher

Pressestimmen

„Es kann passieren, dass ein Märchen aus alten Zeiten uns unerwartet bewegt. Das war der Fall, als Die Freitagsakademie „Acis und Galatea“ aufführte. Da ist die hohe Spielkultur der Berner Musiker zu nennen, die Jörg-Andreas Bötticher erarbeitet hatte. Die Puppen Neville Tranters verwandelten die Oper in ein Märchenspiel und machten den Abend beeindruckend, faszinierend und schön. Langer, intensiver Beifall.“
— Badische Zeitung

„Die Barockoper „Acis und Galatea“ in der Inszenierung von Neville Tranter ist ein Erlebnis. Der Theatermagier zeigt, wie inspirierend die Verbindung zwischen Puppentheater und Oper sein kann. “
— Berner Zeitung

„Schwärmerische Liebesduette, hymnische Chöre und fetzige Instrumentalstücke bilden die Glanzstücke eines ungewöhnlichen, zwischen Ernst und Witz oszillierenden Opernabends im Zentrum Paul Klee, in dem auch skurrile, körperlose Puppen ihre Münder öffnen. “
— Der Bund

„Das Berner Ensemble Die Freitagsakademie hat den Puppenkünstler Neville Tranter ins Team geholt. Tranter, Händel und „Acis und Galatea“: Das bedeutet Beifallsstürme und bewegte Kritiker. Ein Triumph des Klappmaulpuppen-Imperiums. “
— NZZ