Stefano Wenk

Bevor Stefano Wenk sich 1990 zum Schauspielstudium entschloss, hat er Hochbauzeichner gelernt. Nach Abschluss der Schauspielschule in Zürich folgte zunächst eine Wanderzeit, die ihn ans Schauspielhaus Zürich, das Luzerner Theater und das Teatro Olimpico in Vicenza führte. 1994 wurde er Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt, 1996 wechselte er ans Nationaltheater Mannheim. Seit 1998 lebt er in Bern, ist seit der Spielzeit 2000/01 Ensemblemitglied und den Zuschauern aus vielen Arbeiten bekannt: Elling und Caliban, Osvald in den Gespenstern und Colby Simpkins im Privatsekretär, um nur einige wichtige Rollen zu nennen. In den letzten Spielzeiten kamen etwa Schwarz in Wedekinds Lulu und der Kammerherr in Gombrowicz‘ Yvonne, Prinzessin von Burgund, Oronte in Der Menschenfeind, Graf Lasca in Der Impresario von Smyrna sowie die Rolle des Narren in Woyzeck hinzu. Stefano Wenk spielte ebenso in Sennentuntschi und in der Schweizer Erstaufführung von Roland Schimmelpfennigs Der goldene Drache. In der letzten Spielzeit spielte er u.a. die Titelrolle in Molières Tartuffe, den Bürgermeister in Altweiberfrühling sowie Richter Brack in Hedda Gabler.

Spielzeit 2011/12

Altweiberfrühling (Die Herbstzeitlosen) Fritz Bieri
Am Ende des Regens Henry Law (Mitte 40)
Andorra Pater
Der goldene Drache
Der Richter und sein Henker von Schwendi u.a.
Hauptsache Arbeit! Ratte
Hedda Gabler Richter Brack
Woyzeck Narr