Premiere 3. November 2011

Ein Winternachtstraum
Choreographie von Cathy Marston Musik: Gabriel Prokofiev, Felix Mendelssohn Bartholdy

Uraufführung

Das Stück

Nach Julia und Romeo widmet sich Cathy Marston für die Orchesterballettproduktion erneut einer Vorlage von Shakespeare. Für Ein Sommernachtstraum schuf der englische Autor eine in einem Wald befindliche Zwischenwelt mit Menschen und Zauberwesen. In ihrer Ballett-Adaption verlegt Marston die Handlung auf einen verlassenen, abbruchreifen Rummelplatz; ausserdem herrscht statt einer lauen Sommernacht nun tiefer Winter: Wie schockgefroren verharrt die Szenerie anfangs in Dunkelheit. Elfenkönig Oberon und Gattin Titania sind - ähnlich wie ihr Reich - in die Jahre gekommen und ihre Liebe ist 'eingerostet'. Das Elfenkind Puck beginnt aus Verdruss über die ständige Nörgelei der beiden Schabernack mit zufällig vorbeikommenden arglosen Menschen zu treiben und sie zu einer Fahrt im 'Karussell der Liebe' zu verführen...

Mendelssohns wunderbare Sommernachtstraum-Musik füllt keinen ganzen Ballettabend. Marston entschloss sich dennoch sich, sie zu verwenden und sie mit der ganz andersartigen Musik von Gabriel Prokofiev zu kontrastieren. Der Komponist, Enkelsohn von Sergej Prokofjew, hat zugestimmt, sein Concerto for Turntables and Orchestra einzubinden. Zusätzlich zu diesem bereites existierenden Konzert schreibt er neue Musik und stellt dann aus den verschiedenen Teilen eine neue, nun abendfüllende Ballettpartitur zusammen, die durch das BSO uraufgeführt wird.

Mit freundlicher Unterstützung der Warlamont Anger Stiftung.

Den Flyer als PDF finden Sie hier.

Besetzung

Choreographie: Cathy Marston
Musikalische Leitung: Dorian Keilhack
Bühne: Naomi Wilkinson
Kostüme: Catherine Voeffray

"Plattenspielerspieler": Martin Baumgartner

Kinderchor: Schülerinnen und Schüler aus Münchenbuchsee
Damen des Chors des Stadttheaters Bern
Bern:Ballett – das Ballett des Stadttheaters Bern
Berner Symphonieorchester

Pressestimmen

„Das Bühnenbild der britischen Künstlerin Naomi Wilkinson überzeugt wie die Kostüme von Catherine Voeffray durch Schlichtheit und Poesie. Es läuft wie geschmiert auf der Achterbahn der Gefühle dank den zwei synchronen Pucks (Izumi Shuto, Yu-Min Yang).“
— Marianne Mühlemann, Der Bund, 05.11.2011

„(...) Kunstgriffe und weitere geistreiche Einfälle gibt es viele im «Winternachtstraum». Allen voran die Musik des Komponisten Gabriel Prokofiev, die Felix Mendelssohns «Sommernachtstraum» mit Elementen der elektronischen Musik und zeitgenössischer Klassik vereint. Subtil spielt Prokofiev mit der Vorlage, lässt im Miteinander von Berner Symphonieorchester und Plattenspieler zuweilen schmatzende Kusslaute, Eselswiehern oder orgastisches Stöhnen anklingen.“
— Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung, 05.11.2011

„Eine fantastische Welt tut sich auf in diesem Handlungsballett, das eine willkommene Ergänzung bietet zu den theater- und performancelastigen Stücken, die im Moment bei Tanz in. Bern gezeigt werden. Und dass Cathy Marston ihr hervorragend disponiertes 12-köpfiges Ensemble mit «Elfen» aus der Volks- und Musikschule Münchenbuchsee aufstockt, ist ein Schachzug, der dem Stück zugutekommt.“
— Marianne Mühlemann, Der Bund, 05.11.2011

„Das Berner Symphonieorchester unter der Leitung von Dorian Keilhack begeistert mit schönen melodischen Soli, die sich nahtlos – und nicht minder verführerisch als der Tanz – mit Gabriel Prokofjews virilen Rhythmen paaren. Wie im zerzausten Hochzeitswalzer oder im deftigen Rüpeltanz, wo man bekannte Intervalle und Motive fragmentiert oder zerdehnt zu hören bekommt. Spannend ist das. (…) Der Luzerner Discjockey Martin Baumgartner steuert seine elektronischen Klänge hinein oder schäumt die glasklaren Streicher des Berner Symphonieorchesters auf.“
— Marianne Mühlemann, Der Bund, 05.11.2011

„HipHop trifft auf klassische Musik“
— Franziska Ramser, Tagesschau / SF1, 03.11.2011 (Website)

„Marston hat ein ausgefeiltes Bewegungsvokabular erarbeitet, das den einzelnen Figuren individuellen und ausdrucksstarken Charakter verleiht.“
— Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung, 05.11.2011

„Die Verbindung von Modernem und Altem, von Tanz, Orchestermusik und Gesang, ist ein geglücktes Experiment. Entstanden ist ein stimmiger, unterhaltsamer Abend, den man in guter Erinnerung behält. “
— Denise Chefsailles, sda, 04.11.2011

Vorstellungen

Do. 03.11.2011, 19.30 Uhr, Stadttheater
Sa. 12.11.2011, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater
Di. 15.11.2011, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater

mit Einführung 19.00 Uhr, Mansarde

Do. 24.11.2011, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater

mit Einführung 19.00 Uhr, Mansarde

Sa. 10.12.2011, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater

mit Einführung 19.00 Uhr, Mansarde

Fr. 16.12.2011, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater

mit Einführung 19.00 Uhr, Mansarde

Mi. 21.12.2011, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater

mit Einführung 19.00 Uhr, Mansarde

Mo. 26.12.2011, 18.00–19:50 Uhr, Stadttheater
So. 15.01.2012, 18.00–19:50 Uhr, Stadttheater

musikalische Leitung: Ewald Donhoffer
mit Einführung 17.30 Uhr, Mansarde

Sa. 21.01.2012, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater

musikalische Leitung: Ewald Donhoffer

So. 22.01.2012, 15.00–16:50 Uhr, Stadttheater

musikalische Leitung: Ewald Donhoffer
mit kostenloser Kinderbetreuung

Di. 31.01.2012, 19.30–21:20 Uhr, Stadttheater

musikalische Leitung: Ewald Donhoffer
-zum letzten Mal-