Premiere 11. März 2012
Wolfgang Amadeus Mozart
Così fan tutte
oder "die Schule der Liebenden" Dramma giocoso in zwei Akten
Uraufführung 1790 in Wien
Libretto: Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.
Hintergründe zur Inszenierung und weitere Informationen finden Sie in unserem Blog.
Das Stück
In Shakespeares Sommernachtstraum bedarf es noch eines Zaubersafts, um die Gefühle der Liebenden durcheinanderzubringen. In Così fan tutte reicht eine dumme Männerwette über die (Un)Angreifbarkeit weiblicher Treue. Schneller als gedacht stehen die beiden Fräulein in verbotenen Liebesflammen, allerdings finden sich auch diejenigen, die die Grube gegraben haben, alsbald selbst darin wieder. Der Dünkel der Herren Offiziere (uns wird man nicht untreu) und der (Aber-)Glaube der Mädchen (unsere Liebe hält ewig) entpuppen sich als klare Selbsttäuschung, ja Selbstüberschätzung. Bisherige Gefühle und Partner machen sich selbständig, und im Doppelspiel über Kreuz ist jede siegreiche Eroberung gleichzeitig eine niederschmetternde Katastrophe. Statt der bisherigen sicheren Seelenruhe entreissen überflutende Liebes- und Schuldgefühle den Paaren den Boden unter den Füssen, und selbst am aufklärerischen Ende bleibt für alle vier offen, welchem Partner man sich zwischen Leidenschaft, Konvention und Gewissen gefühlsmässig und ehevertraglich verbunden fühlt. Mozarts und Da Pontes psychologisches und musikalisches Meisterwerk zeigt menschliche Abgründe und Höhenflüge, ohne dabei die Figuren moralisch zu werten. Eine wahre „Schule der Liebenden“, deren Absolventen bestenfalls alle ein bisschen erwachsener geworden sind. Und eine interessante Lektion über die Liebe auch für das Publikum – Oper kann nicht nur ins Herz treffen, sondern auch sehr lehrreich sein!
Den Flyer als PDF finden Sie hier.
Besetzung
Musikalische Leitung: Judith Kubitz
Inszenierung: Daniel Karasek
Bühne: Lars Peter
Kostüme: Claudia Spielmann
Fiordiligi: Agnieszka Slawinska
Dorabella: Claude Eichenberger
Guglielmo: Robin Adams, Eung Kwang Lee
Ferrando: Andries Cloete
Despina: Chiara Skerath
Don Alfonso: Armand Arapian, Carlos Esquivel
Chor des Stadttheaters Bern
Berner Symphonieorchester
Pressestimmen
„Um es vorwegzunehmen: Die Premiere am Stadttheater wurde zum umjubelten Triumph. (...) Ein wunderbares Ensemble.“
— Peter König, Der Bund, 13.03.2012
„Die deutsche Dirigentin Judith Kubitz findet mit dem Berner Symphonieorchester nicht nur zu einem schlanken, farbenreichen Spiel, sie pflegt eine Kunst des Leisen und Langsamen, des Inhaltens und der Reflexion, wie sie selten zu hören sind.“
— Oliver Meier, Berner Zeitung, 13.03.2012
„Schon mal gehört von Mozarts berühmter Oper „Così fan tutte“? Nein? Dann nichts wie los! Ins Stadttheater Bern. Der Opern-Tipp der Leporello Jugendredaktorin Sabrina Michel“
— Kinderleporello, 01.05.2012 (Website)
Vorstellungen
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Armand Arapian
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Carlos Esquivel
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Carlos Esquivel
<<wegen Erkrankung übernimmt Sabrina Kögel die Rolle der Dorabella >>
Guglielmo: Eung Kwang Lee, Don Alfonso: Armand Arapian
Guglielmo: Eung Kwang Lee, Don Alfonso: Armand Arapian
Musikalische Leitung: Bernhard Steiner, Guglielmo: Eung Kwang Lee, Don Alfonso: Armand Arapian
Musikalische Leitung: Bernhard Steiner, Guglielmo: Eung Kwang Lee, Don Alfonso: Armand Arapian
Musikalische Leitung: Bernhard Steiner, Guglielmo: Eung Kwang Lee, Don Alfonso: Armand Arapian
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Carlos Esquivel
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Carlos Esquivel
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Carlos Esquivel
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Carlos Esquivel
Guglielmo: Robin Adams, Don Alfonso: Carlos Esquivel
Guglielmo: Eung Kwang Lee, Don Alfonso: Armand Arapian
-zum letzten Mal-
Guglielmo: Eung Kwang Lee, Don Alfonso: Armand Arapian














