Cathy Marston

Leiterin Ballett und Chefchoreographin

Cathy Marston erhielt ihre Tanzausbildung an der Royal Ballet Upper School. Ihr erstes Engagement führte sie zum Zücher Ballett, 1996 wechselte sie an das damals von Richard Wherlock geleitete Luzerner Ballett, es folgte ein Jahr beim Berner Ballett. Während dieser Zeit hielt sie die Arbeitsbeziehung zum Royal Ballet in London aufrecht, für deren 'Dance Bites'-Tourneen sie regelmässig choreographierte. 2000 kehrte sie nach London zurück, um freiberuflich als Choreographin und Tänzerin zu arbeiten. In den folgenden sieben Jahren choreographierte sie für das Royal Ballet, das English National Ballet, das Northern Ballet Theatre, das Ballett Basel, Danza Contemporanea Cuba, George Piper Dances, das Washington Ballett und andere.

2002 wurde sie zum 'Associate Artist' am Royal Opera House berufen. Neben ihrer Tätigkeit als Tänzerin – u. a. tanzte sie bei der Henri Oguike Dance Company, der Arc Dance Company und war die blaue Fee im „Pinocchio” am Royal Opera House – entwarf sie im Rahmen ihrer Arbeit für das ROH vier Abendprogramme für das Linbury Theatre. Am Ende ihrer Amtszeit beim Royal Opera House gründete Cathy Marston ihre eigene Compagnie – The Cathy Marston Project.

Seit August 2007 ist Cathy Marston Leiterin des Bern:Balletts und Chefchoreographin. In dieser Funktion kreiert sie mit ihren Tänzern eigene Choreographien, ist aber auch für die Auswahl der Gastchoreographen verantwortlich. Zu ihren eigenen Arbeiten, die in Bern entstanden, zählen Sturmhöhe (das sie 2009 auch am Royal Opera House, London, vorstellen konnte), sowie Julia und Romeo, eine Neufassung des Ballettklassikers von S. Prokofjew.

Parallel ist sie weiterhin gefragte Gastchoreographin. So kreierte sie 2008 eine Adaption des Dickens-Roman A Tale of Two Cities für das Northern Ballet Theatre in Grossbritannien, das auf grosse Begeisterung bei Publikum und Presse stiess. Für das Ballett der Grazer Oper entstand im selben Jahr Ashes. 2010 kreierte sie beim finnischen Nationalballett Bluthochzeit. Der Prix de Lausanne verwendete 2010 und 2011 vier Solos aus ihrem Repertoire als offizielle 'zeitgenössische Variationen', die von den Kandidaten einstudiert werden müssen.

Spielzeit 2011/12

Choreographie:
Ein Winternachtstraum
Lions, Tigers, and Women ...
Szenarium:
Lions, Tigers, and Women ...