Premiere 27. September 2011

Wiederaufnahme
Gelber Mond
Die Ballade von Leila und Lee - Von David Greig

Schweizer Erstaufführung

Das Stück

Leila und Lee befinden sich auf der Flucht. Die beiden sind durch den Mord von Lee an seinem Stiefvater schicksalhaft miteinander verbunden und jetzt auf der Suche nach Lees leiblichem Vater im schottischen Hochland unterwegs. Leila, eine schweigsame und intelligente Schülerin, fühlt sich in  Anwesenheit von Lee in eine jener Geschichten versetzt, die sie aus ihren geliebten Hochglanz-Zeitschriften kennt. Denn Lee, der schon immer den Beruf des Verbrechers ergreifen wollte und sich kleinerer Delikte wegen bereits einen Namen in der Stadt gemacht hat, ist nun berühmt und wird von der Polizei gejagt. In der Wildnis treffen die beiden auf einen Wildhüter, der sie aufnimmt und bei dem sie eine Zeit der Unabhängigkeit und Freiheit erleben. Doch dieses Glück währt nicht ewig …
Gelber Mond erinnert an die Liebesgeschichte des berühmten Verbrecherpaars Bonnie und Clyde und erzählt in poetischer Art und Weise von den Sorgen und Wünschen zweier junger Menschen, die den nicht immer einfachen Weg in die Erwachsenenwelt auf ungewöhnliche Weise erleben.
Gelber Mond ist das neueste Stück des 1970 in Schottland geborenen Dramatikers David Greig, einem der im deutschen Sprachraum meistgespielten Autoren Grossbritanniens.

Den Flyer als PDF zum Ausdrucken oder Weiterschicken, finden Sie hier.

Besetzung

Inszenierung: Olivier Bachmann
Musik: Pascal Nater
Bühne: Erik Noorlander
Kostüme: Simone Hofmann

Mit:: Mona Kloos, Andri Schenardi, Ernst C. Sigrist

>>Die Vorstellung vom 04.12.2011 musste leider abgesagt werden. Gekaufte Billette können für eine andere Vorstellung von Gelber Mond umgetauscht oder zurückgegeben werden.<<

Pressestimmen

„Realität ist eine Rasierklinge - Packendes Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit: David Greigs «Gelber Mond» als Schweizer Erstaufführung am Stadttheater Bern.“
— Eveline Gfeller, Der Bund, 17.05.2011

„Das Publikum erfährt so die tragische Geschichte zweier unglücklicher Teenager nicht nur aus der Perspektive des Erzählers, sondern auch aus jener der Figuren. Unterschiedliche Wirklichkeiten, Wunschdenken und Realität treffen ungefiltert aufeinander. “
— Eveline Gfeller, Der Bund, 17.05.2011

„Drei Baumstämme, eingewickelt in weisse Plastikplachen – mehr gibt es nicht auf der Bühne (Erik Noorlander). Man sitzt ihr nahe; zudem ist das Schauspiel so dringlich, dass das Publikum trotz der zahlreichen erzählenden Passagen nicht auf Distanz bleibt. Der gezielte Einsatz live gesungener Liedpassagen und Musikeinspielungen als Soundtrack des Lebens schaffen zusätzliche atmosphärische Dichte und unterstützen das Spiel mit den Zeitebenen (Regie: Olivier Bachmann). “
— Eveline Gfeller, Der Bund, 17.05.2011

„Kunstvoll lässt Autor David Greig Erzähltes und Erzählendes ineinanderfliessen und spielt mit Ebenen und Perspektiven, was die übers Eck auf zwei Seiten hin offene Bühne (Erik Noorlander) visuell gekonnt umsetzt. “
— Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung, 18.05.2011

„Herausragend gespielt von Andri Schenardi sowie Mona Kloos und Ernst C. Sigrist switchen die Figuren mitunter schwindelerregend von der erträumten in die reale Welt (Inszenierung Olivier Bachmann).“
— Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung, 18.05.2011

Vorstellungen

Di. 27.09.2011, 19.30 Uhr, Vidmar:2
So. 23.10.2011, 18.00 Uhr, Vidmar:2
Mi. 16.11.2011, 19.30 Uhr, Vidmar:2
Mi. 18.01.2012, 19.30–21:00 Uhr, Vidmar:2
Di. 13.03.2012, 19.30–21:00 Uhr, Vidmar:2 Billette
So. 22.04.2012, 18.00–19:30 Uhr, Vidmar:2 Billette
Di. 22.05.2012, 19.30–21:00 Uhr, Vidmar:2 Billette