Premiere 26. Oktober 2010
Wiederaufnahme
Co-Starring
Ein Stück für Jugendliche von Theo Fransz
Das Stück
Co erwacht eines Morgens und stellt fest, dass sich einiges verändert hat. Die Haare stehen ihm zu Berge, seine Hormone spielen verrückt und auf seinem Gesicht spriessen Pickel. Über Nacht hat er die Welt der Kinder verlassen und ist in die der Erwachsenen eingetreten. Von jetzt an, so weiss er, wird nichts mehr sein, wie es war. Kurz entschlossen nagelt er seinen Teddy an die Kinderzimmertür und macht sich auf den Weg zur Schule. Aber irgendwie ist er an diesem Tag immer am falschen Ort … Und so erlebt Co an einem einzigen Tag auf einmal alle seelischen und körperlichen Veränderungen auf dem Weg zum Erwachsenwerden: Er hat erstmals Stress mit seinen Eltern, findet seine erste Liebe und verliert sie gleich wieder, er riskiert sein Leben und wird vielleicht ein Held, oder am Ende eben doch nicht?
Co-Starring ist ein holländisches Erzähltheaterstück für einen Schauspieler und einen Musiker. Beide deklinieren in einem rasanten Spektakel voller Berg- und Talfahrten die tragisch-komischen Gefühlswallungen rund um die Tragödie des Erwachsenwerdens durch. Ehrlich und ohne Umschweife, auf originelle, humorvolle und unbeschwerte Art, kommen dabei auch heikle Themen wie Selbstbefriedigung und Suizid zur Sprache.
Mit Co-Starring bieten wir ein Stück für die klassische «Theater-Lücke» an: für all jene, die dem Weihnachtsmärchen schon entwachsen, für den Abendspielplan aber noch zu jung sind. Co-Starring richtet sich vornehmlich an Sechst- bis Neuntklässler, daneben aber in bester Kindertheatertradition auch an alle, die den Horror der Pubertät schon mal vor- oder noch mal nacherleben wollen.
Den Flyer als PDF zum Ausdrucken oder Weiterschicken, finden Sie hier.
Besetzung
Inszenierung: Jürg Schneckenburger
Musik: Michael Frei
Bühne: Romy Springsguth
Kostüme: Simone Hofmann
Mit: Jonathan Loosli, Michael Frei
Pressestimmen
„Pickel, erste Liebe, Sex und Suizid: Das Stadttheater zeigt das Jugendstück «Co-Starring» von Theo Fransz. Es ermuntert Jugendliche, an die Wirrungen des Erwachsenwerdens mit Herz und Leichtigkeit heranzugehen.“
— Céline Graf, Berner Zeitung, 27.03.2010
„Dass Jonathan Loosli den jungen Co in der Inszenierung am Stadttheater Bern spielt (Regie: Jürg Schneckenburger), entpuppt sich (…) als Glücksgriff. Wunderbar ist es, wenn er sich in das blaue Wesen verguckt, das erste «Hallo» endlos übt und eine Liebeserklärung stammelt.“
— Pia Strickler, Der Bund, 26.03.2010
„Der 31-jährige Jonathan Loosli legt eine grosse Ausdauer an den Tag. Als Co schwankt er zwischen Übermut und Selbstmordgedanken oder singt unbeholfen ein Liebeslied – und wechselt dann blitzartig in die Rolle des sachlichen Erzählers, der dem Publikum erklärt, was ein Orgasmus ist.“
— Céline Graf , Berner Zeitung, 27.03.2010
„Das nötige Quäntchen Kitsch liefert der diskret im Hintergrund musizierende Michael Frei, der dem Abend mit rockigen und romantischen Gitarrenklängen sowie einer fantasievollen Geräuschpalette den akustischen Boden verleiht.“
— Pia Strickler, Der Bund, 26.03.2010
„Jonathan Loosli geht in seiner Rolle auf. Requisiten und Bühnenbild werden nur spärlich eingesetzt, und doch haucht Loosli dem Stück unglaublich viel Leben ein. Hemmungslos tobt er als Co auf der Bühne herum, schreit, lacht, und singt sogar. An Kraftausdrücken spart er dabei nicht. «Ich bleibe nicht länger unsichtbar», ruft Co ins Publikum. “
— Corina Fuhrer, www.tink.ch, 30.03.2010














